Geniales Feuerzeug – was passiert, wenn es leer ist?

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Das Super-Haushaltsfeuerzeug. Gibt es im Supermarkt  in mehreren Farben. Geht immer an. Gleichmässige Flamme. Gute Form und Grösse, genialer Knackpunkt des Knopfes. Durch das Klarsichtfenster im Griffstück kann man den Füllstand sehen.
Ich dachte: was passiert mit dem Feuerzeug, wenn es leer ist? Wieder befüllen kann ich es nicht, denn es ist ein Wegwerfprodukt. Also werfe ich das Feuerzeug, wenn es leer ist, in den Hausmüll. Und dann?
Soviel ich weiss, wird der Hausmüll verbrannt, in Müllverbrennungsanlagen, die mehr oder weniger Hi-Tech sind. Je nach Lage.
Also wird auch das Feuerzeug verbrannt, das ja aus Plastik ist, von der Spitze, die aus einem Blechröhrchen besteht, mal abgesehen.
Das Feuerzeug verbrennt. Abgesehen von den Abgasen, verschenktes Material.
Es wäre technisch kein Problem, das Feuerzeug nachfüllbar anzubieten. Aber sofort würde die Nachfrage einbrechen, da die Kunden nicht ständig neue Feuerzeuge kaufen müssten. Ungünstig für die Produzenten.
Der Hersteller braucht für die Entsorgung seiner Wegwerfprodukte nicht zu bezahlen. Die Kosten für die Verbrennung tragen die Kommunen und darin versteckt, die Kunden.
Die Müllentsorgungskosten steigen, die Feuerzeuge werden billiger.
Das ist Ausbeutung.
Denn es gewinnt nur eine private Firma, die ihre Gewinne auf dem Rücken der Gemeinschaft macht.

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Jackenwetter

Das ist ja alles schön und gut mit Funktionsbekleidung, Hi-Tec-Materialien usw.
Aber diese Jacke einfach überzuziehen, bei Regen rauszugehen und sich wohl zu fühlen, das hat was. Und mit diesem Teil darf ich sogar mal im Zaun hängenbleiben, ohne dass ich die Jacke danach wegwerfen muss. Notfalls kann ich sie flicken. Ein Reparatur-Kit war dabei, als ich die Jacke vor, keine Ahnung wieviel, Jahren gekauft habe. Angeschafft habe, müsste ich eher  sagen, denn solche Kleidungsstücke kauft man sich nicht, die schafft man sich fürs Leben an. Da sind wir wieder bei Nachhaltigkeit. Ach ja, und biologisch abbaubar ist sie natürlich auch noch, Baumwolle, Wachs, Wolle, Metall – mehr ist da nicht drin. Was ich ganz vergessen habe: Man wird nicht nass, auch bei Mistwetter. Lohnt sich auf jeden Fall.

Zwischenstand

IMG_3971Jetzt kann man mich langsam als entwöhnt bezeichnen. Seit über 4 Monaten ohne Iphone. Und ich vermisse es nicht. Oder kaum, denn wenn ich mal eins in Betrieb sehe, denke ich an die Zeiten zurück. Apps ohne Ende, so einfach zu bedienen, was man alles geglaubt hat. Und so stylisch…

Neben mir liegt jetzt mein Blackberry Passport. Das ist wirklich stylisch. Und stabil. Ist mir schon runtergefallen, habe mich draufgesetzt, Alltag eben. Und es ist noch heil. Die Tastatur immer noch knackig, der Bildschirm hochauflösend, der Sound gut. Am besten ist die Datenverwaltung in Ordnern, auf die ich über den Datei Manager jederzeit Zugriff habe. Ob Fotos, Grafiken oder Dokumente, alles leicht wieder zu finden und zu bearbeiten. Und alles verschlüsselt. Ohne meinen Account zu kennen, lässt sich mein Passwort weder löschen, noch neu starten. Für Diebe total uninteressant. Es gibt natürlich auch Wermutstropfen in diesem süssen Cocktail eines Tools. Die Kamera macht gute Bilder, aber sie ist langsam. Für Schnappschüsse. Und das die WhatsApp Unterstützung im Juni ausläuft, ist ärgerlich. Es wird spannend, wieviel mir dieser Messenger Service bedeuten wird.

Vielleicht muss ich dann auf das geniale BB OS10 verzichten und mir das neue Blackberry KeyOne kaufen. Das hat wieder eine feste Tastatur, läuft aber auf Android. Angepasst an Blackberrys Philosophie mit Hub und diversen Sicherheitsfeatures. Ich bin gespannt.